Claudia Arlinghaus

BLACKBOX TRANSLATIONS



Jill Billington, Der neue klassische Garten: Formales Gartendesign der Gegenwart. Übersetzung aus dem Englischen. München: Callwey, 2001.


Der neue klassi­sche Garten zeigt, wie man Garten­räume – beson­ders kleinere Gärten – durch sub­tile Organi­sation und mit passen­den Mate­ria­lien und Pflan­zen zu er­hol­samen Außen­räumen mit mini­malem Arbeits­aufwand „stylen“ kann.

Neben einem praxis­nahen und infor­ma­tiven Text zeigen vor allem die ima­gina­tiven Fotos dieses Bandes in mehr als 180 „Garten­szenerien“ viel­fältige An­nähe­rungen an die heutige Garten­gestal­tung. Geprägt vom tradi­tio­nellen formellen Ge­stalten ent­stehen Ideen und Pla­nungen, die gerade zu den heutigen Ge­geben­heiten klein­räumiger Garten­teile bestens passen. Auch sind formale Gärten die idealen „Spielräume“ für den Gärtner mit wenig Zeit, sie er­lauben es ihm, inner­halb eines gut ge­glieder­ten Ge­staltungs­rasters zu ex­peri­mentieren. Außer­dem sind sie be­sonders pflege­leicht: Sie bieten erhol­same Außen­räume bei mini­malem Arbeits­aufwand!

Im ersten Teil des Buches er­läutert die Autorin die wesent­lichen Bestand­teile eines modernen formalen Gartens: Natür­liche wie in­dustrielle Mate­rialien und nicht zu ver­gessen die Pflan­zen selbst bilden die „Bausteine“ für innova­tive Boden­beläge, geome­trische Ab­trennun­gen wie für fließende Über­gänge vom Sitz­platz zur Rasen­fläche. All diese Bau­steine werden dann im Haupt­teil in den ver­schieden­artig­sten Um­setzungen gezeigt. Vor­schläge zur Pflanzen­verwendung von tradi­tionellen wie von un­gewöhn­lichen Pflanzen ver­voll­ständigen jeden Einzel­abschnitt zu Themen wie „Linie und Layout“, „Klassische Inno­vationen“ und „Formal reduziert“.

Dieses Buch lebt be­sonders durch seine inspir­ierenden Fotos: Sie ent­standen in Wett­bewerben und als Pro­jekte der Royal Horticultural Society, die seit 200 Jahren durch ihre Tätig­keit als Kurator großer Gartenschau-Wettbewerbe, durch eigene Gärten und Exper­tisen wesent­liche An­regungen für den Garten- und Landschafts­bau gibt. (Verlagstext)

PRESSESTIMMEN

"Garten groß in Form … Voller Atmosphäre und Emotionen." (Münchner Merkur 27.10.2001)


"Hervorragend gestaltet … Ein Buch für Gartenliebhaber, die das Besondere suchen." (Südwest Presse 06.11.2001)


Eine schöne Lektüre vor allem für künstlerisch interessierte Gartenfreunde auf der Suche nach neuer, moderner Inspiration. (Mein schöner Garten 5/2002)


Das Buch mit seinen schönen und inspirierenden Fotos ist ein echtes Lesevergnügen. (anthos 01/2002)


Neuer, klassi­scher Garten - ist das nicht ein Wider­spruch in sich? Durch den Titel neu­gierig gemacht, be­kommt man schon beim ersten Durch­blättern des durch­wegs schön be­bilder­ten Bandes einen Ein­druck, was die Autorin damit meint: formale, mini­malistische, präzise designte Garten­räume. [...] Mit Hilfe der im Buch vor­gestell­ten Gärten erklärt die Autorin dann die Gestaltungs­regeln der neuen klassi­schen Gärten bei Form, Farbe, Licht und Pflanzen­verwendung. Dabei schafft sie es, diese so zu formu­lieren, dass man aus ihnen auch die allgemein­gültigen Grund­lagen der Garten­gestaltung heraus­lesen kann. So kann das Buch für den Leser nicht nur ein schön anzu­sehender Schmöker für lange Winter­abende sein, sondern durch­aus auch ein Lehr­buch. (Garten + Landschaft 12/2001)


Die Lektüre birgt eine ungeheure Fülle an Informationen und Anregungen. Alle Bilder und Zeichnungen werden durch hervorragende Texte unterlegt. (www.gnet.de/mesenbrink © 2001 Raimond Mesenbrink)



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Zuletzt überarbeitet am 05.03.2012
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Claudia Arlinghaus